Stretchfolie (Handstretchfolie u. Maschinenstretchfolie) zur Sicherung von Waren auf Versandpaletten

Stretchfolie, auch Dehnfolie genannt, ist ein Begriff für äusserst strapazierbare (dehnbare) Folien auf der Basis des Materials Polyethylen (PE). Diese Folien besitzen die Eigenschaft, sich auf extreme Verhältnisse dehnen zu lassen, ohne zu reissen.

Durch diese starke Dehnung wird eine starke sogenannte 'Rückstellkraft' erzeugt, welche die mit der Folie verpackten Waren eng zusammenhält. Trotz dieser extremen Dehnung ist die Stretchfolie in der Lage, noch gut aufeinander zu haften, was ein Vorteil bei der Verpackung diverser Waren bedeutet.

Durch das Einmischen von hoch viskosem 'Polyisobutylen' oder auch durch das Rezeptieren klebriger Polymere wird bei der zumeist mehrschichtig aufgebauten Stretchfolie beim Prozess der Herstellung die genannte Haftfähigkeit erreicht.

Verwendet wird Stretchfolie in verschiedenster Ausführung beispielsweise beim Einsatz der Sicherung einer zu verschickenden Ladung, wobei zu diesem Zweck in der Regel die verwendete Folie bei einer Rollenbreite von 500 Millimetern eine Stärke zwischen 8 und 35 Mikrometern aufweist.

Es wird dabei allerdings unterschieden zwischen sogenannter Handstretchfolie und Automatenstretchfolie, was bedeutet, dass letztgenannte von speziellen Automaten bei der Umwicklung der Ware verarbeitet werden kann. Die Handstretchfolie hingegen wird manuell verarbeitet.

Bei beiden genannten Ausführungen der Stretchfolie gibt es unterschiedliche Grade der Dehn- und Reissfestigkeit, wobei eine für Stretchautomate geeignete Stretchfolie aufgrund des höheren Kerndurchmessers und der höheren Laufmeterzahl ein höheres Gewicht als die Handstretschfolie aufweist.

Zum Bündeln langer Ware beispielsweise von Rohren, verwendet man Bündelstretchfolien mit einer Rollenbreite von 100 bis 250 Millimetern, wobei diese manuell oder auch mit vollautomatischen Stretchmaschinen angebracht werden können.

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